Sie nannten ihn Mücke

Sie nannten ihn Mücke ist ein Solofilm von Bud Spencer aus dem Jahr 1978. Terence Hill spielt in diesem Film nicht mit.

Sie nannten ihn Mücke

Der Spielfilm zählt zu einem der erfolgreichsten Filme von Bud Spencer. Zu dem Ohrwurm Bulldozer von Oliver Onions als Titelmusik, darf er hier wieder reichlich Backenfutter verteilen. Als Gegenspieler ist Raimund Harmstorf zu sehen, der durch seine Rolle als Seewolf ebenfalls überzeugt.


Deutscher Titel:Sie nannten ihn Mücke
Original Titel: Lo chiamavano Bulldozer
Erscheinungsjahr:1978
Produktionsland:Italien, Deutschland
Originalsprache:Italienisch
Laufzeit:110 Minuten
Altersfreigabe:FSK 12
Genre:Komödie, Action, Actionkomödie


Filmhandlung

Als sein Fischkutter von einem amerikanischen U-Boot beschädigt wird, strandet der ehemalige American-Football-Spieler Mücke in einem kleinen italienischen Fischerdorf beim Hafen Livorno (Toskana), wo er die Reparatur abwarten muss. In diesem Dorf geraten die einheimischen Jugendlichen und Spätentwickler regelmäßig mit der dort stationierten amerikanischen Einheit aneinander. Die wird angeführt von Seargeant Kempfer, der sich einen Spaß daraus macht, die Besucher der Hafenkneipe im Armdrücken zu schlagen. Zur ersten Konfrontation kommt es, als Mücke ihn beim Armdrückwettbewerb lächerlich macht. Kempfer erinnert sich an Mücke, den er noch aus seiner Zeit als aktiver Footballspieler kennt und mit dem er noch eine Rechnung offen hat. Nach einer weiteren Prügelei wird Kempfer jedoch von seinem Vorgesetzten verboten, weiterhin in der Kneipe zu randalieren. Andernfalls hat er mit einer Degradierung zu rechnen.

Die Herausforderung

Da Kempfer nun die Hände gebunden sind, schlägt er den Einheimischen eine Wette vor. Wenn es ihnen gelingt, in einem Footballmatch gegen die Auswahl der Amerikaner nur einen Punkt zu erzielen, haben Sie gewonnen. Die Jugendlichen versuchen, Mücke als Trainer zu gewinnen, der nach mehreren Überredungsversuchen zusagt. So stellt er ein Team zusammen, wobei es ihm gelingt, einige Außenseiter des Dorfes mit schlagkräftigen Argumenten zu überzeugen, der Mannschaft beizutreten. Als Kempfer dem Team sogar Ausrüstung spendet, scheint selbst der sportliche Fairplay Charakter Einzug zu halten. Doch Mücke traut dem Frieden nicht und das zu Recht. Vorher muss er aber noch, einige seiner Leute aus einer illegalen Spielhölle herausholen, wobei er mal wieder reichlich austeilen darf.

Das finale Match

Als der Tag des großen Spiels anbricht, wird schnell klar, dass Kempfer nicht nur sportlich gewinnen will, sondern das einheimische Team zu demoralisieren versucht. Mit unfairen Mitteln muss ein Spieler nach dem Anderen ausscheiden. Als Mücke es sich nicht mehr ansehen kann, streift er selbst wieder Trikot und Helm über und steigt ins Spielgeschehen ein. So walzt er Gegner um Gegner nieder, bis nur noch Kempfer vor ihm steht. Diesen prügelt er mitsamt Ball durch das Tor und holt den entscheidenden Punkt für sein Team, dass ihn unter großem Jubel vom Platz trägt.


Trailer

Der deutsche Trailer vom Film:



Bildquellen:Screenshots von Szenen aus dem Film, Wikipedia;